Spontankauf...Sennheiser PX 200 II

Wenn man den PX 200 II das erste Mal in Händen hält, hat man bereits das Gefühl ein hochwertiges Produkt erstanden zu haben. Das verarbeitete Material inkl. Kabel fühlt sich rundum geschmeidig an. Selbst der Lautstärkeregler ist hübsch designt, fügt sich nahtlos ins Kabel ein und wirkt meiner Meinung nach auf keinen Fall billig. Der Kopfhörer ist sehr gut verarbeitet und macht trotz der Möglichkeit, ihn zusammen zu klappen keinen zerbrechlichen Eindruck. Dazu trägt auch etwas das Gewicht des Metall-Bügels bei, was sich jedoch nicht auf den Tragekomfort auswirkt. Die Ohrpolster schirmen sehr gut vor Außengeräuschen ab. Wenn man die Musik nicht sehr laut hört, bekommt man trotzdem noch das ein oder andere mit. Für eine normale Unterhaltung sollte man den Sennheiser dann aber lieber doch abnehmen...;)

Bisher hatte ich meist etwas basslastige Kopfhörer und Headsets aus dem unteren Preissegment zwischen € 10 bis € 35 (Sharkoon, Philips). Deshalb fehlt für mich persönlich schon ein wenig Bass. Auf Grund der geringen Größe der Kopfhörer und der halb-offenen Bauweise hat mir auch ein wenig die Räumlichkeit gefehlt. Wenn ich meinen billigeren Philips-Kopfhörer mit diesem vergleiche, hat ersterer schon ein wenig mehr Volumen, unterscheidet allerdings nicht so fein wie der Sennheiser. Spielt man dazu noch ein bisschen am Equalizer herum, merkt man deutlich wie akkurat der Sennheiser damit umzugehen weiß und der € 10 Philips natürlich nicht gleichzuziehen vermag.

Der PX 200 II entspricht aber meinen vor dem Kauf getroffenen Kriterien (leicht, Ohren werden nicht zu warm, klarer definierter Klang und gute Abschirmung), so dass ich insgesamt mit diesem Kopfhörer zufrieden bin. Für mehr Räumlichkeit u. Bass, muss es das nächste Mal wahrscheinlich doch die nächsthöhere Preisklasse sein, wenn ich nicht in der Zwischenzeit noch auf einen geschlossenen Kopfhörer mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis treffe, bei dem man keine heißen Ohren bekommt.

Vorweihnachtseinkäufe: Philips SHP 2000 HiFi Kopfhörer

Heute möchte ich ein wenig von meiner neuesten technischen Errungenschaft bei amazon berichten, die mich positiv überraschen konnte:

Es geht dabei lt. Produktbeschreibung um den Philips SHP 2000 HiFi Kopfhörer (Vollformat, 2m Kabel, optimaler Sitz auf jedem Ohr) für derzeit nur € 14,95. Ich hatte übrigens die Gelegenheit ihn für nur € 2,95 zu erstehen (Gutschein). Da ich früher auch mal einen günstigen Philips-Kopfhörer aus einem Discounter hatte, der für den Preis sehr gut war, nur leider etwas zu schnell über den Jordan ging, was die Verarbeitung anlangte :). Deshalb war ich natürlich geneigt, auch den o. g. Kopfhörer einmal anzutesten und wurde summa summarum nicht enttäuscht.

Der Preis ist natürlich erstmal super. Bei Kopfhörern dieser Preisklasse wird man allerdings, auch bei anderen Herstellern, wohl immer Abstriche machen müssen, sei es bei der Klangqualität oder dem Komfort. Ich hatte zum Vergleich noch das Sharkoon Rush Headset da, welches sich ungefähr in der gleichen bzw. im Moment sogar noch in einer etwas günstigeren Preiskategorie (um die € 10) bewegt und sowohl ich als auch andere Personen, die den Kopfhörer von Philips und das Headset mit Mikrofon von Sharkonn miteinander vergleichen, sind der übereinstimmenden Ansicht, dass der Philips-Kopfhörer klangmäßig auf jeden Fall die Nase vorn hat. Bei Sharkoon sind die Bässe viel zu betont und man hat keine so saubere/klare und einigermaßen definierte rundum zufriedenstellende Soundkulisse wie bei Philips. Verglichen wurde dabei sowohl das Musikhören als auch der Klang in Computerspielen. Das Kabel des Philips ist mit 2 m m. M. nach mehr als ausreichend.

Wo man allerdings beim Philips-Kopfhörer aufgrund seines für kleine Köpfe (ich musste beim ersten Aufsetzen nicht einmal die Bügel erweitern ;)) etwas drückenden Designs und Gewichts Abstriche machen muss, da er auf Dauer schon ein bisschen unangenehm werden könnte, kann Sharkoon wieder punkten, mit auch auf die Dauer weniger Gewicht und einer butterweichen, samtigen Hörerpolsterung und sogar gepolstertem Kopfbügeloberteil. Die Polster sind beim Philips zwar auch vorhanden, aber längst nicht so gemütlich (samtig), wie bei Sharkoon, welcher insgesamt auch kaum drückt, dafür allerdings nicht so vor Außengeräuschen abschirmt, da er die Ohren nicht vollständig umschließt, wie Philips.

Letztendlich muss man also sehen, wo man seine Prioritäten setzt, möchte man das Bestmögliche für seine Ansprüche unter € 20 bekommen. Ich habe mich auf Dauer für die Nutzung des Philips Kopfhörer hier auf der Seite entschieden, da ich das Mikrofon vom Headset auch nicht unbedingt brauche (am Notebook ist auch sowieso ein eingebautes Mikro vorhanden, falls nötig) und es mir hauptsächlich auf guten Klang und nicht allzu übertriebene Bässe, wo bei günstigeren Produkten ja anscheinend gern der Schwerpunkt gesetzt wird, ankam. Mit dem Gewicht und der Passform bei kleinen Köpfen kann ich persönlich leben..:) Trotzdem werde ich mir, soweit sich die Möglichkeit bietet, auch mal andere Kopfhörer oder Headsets in dieser Preisklasse anschauen, bin aber ziemlich zuversichtlich, dass ich klangmäßig mit dem Phlips eine gute Wahl getroffen habe. Ist einem das Gewicht primär wichtig, sollte man sich vielleicht doch für ein Nackbügelprodukt o. ä. entscheiden.

Wer weitere Infos und Meinungen einholen möchte, kann ja mal bei Testfreaks oder Ciao etc. vorbeischauen, die ihn auch recht gut bewerten.

Bis auf bald mal wieder und schönen zweiten Advent! :)

Eindrücke zu...Aion

Kürzlich wurde in einem MMO-Forum zu den Spielereindrücken zu Aion gefragt, hier, kurz vor dem Start zur Vorauswahl für Vorbesteller, meine Sicht der Dinge:

Von der Beliebheit und damit Spieleranzahl her, denke ich, dass es auf jeden Fall massig Zuwachs bekommen wird, allein dadurch, dass man in Aion fast wie bei WoW ohne große Umstände (und die Questtexte zu lesen, wobei einem jedoch so einiges entgeht) durch die Level rauschen kann. Zumindest am Anfang. Level 10 ist schnell geschafft, wobei wir dann auch beim Fliegen wären, dem großen Aufhänger für Aion.

Dies ist natürlich (leider) eingeschränkt und man kann meistens nur in seinen Heimatgebieten, in der Nähe von asmodischen oder elysischen Städten frei herumfliegen. In neue Gebiete fliegen kann man nur teilweise. Ab einem bestimmten Punkt wird man dann nämlich durch eine unsichtbare "Wand", die die Gebiete voneinander trennt, am weiterfliegen gehindert.

In den fremdländischen Questgebieten ist dann nur das Gleiten möglich. Was aber auch Spass macht. :)

Ich habe mich inzwischen während der CBs und vergangenen open beta so daran gewöhnt, dass ich aus Versehen sogar mal in WoW, als von einem Hügel runtergesprungen bin, gleiten wollte, da fiel mir dann ein, dass es ja gar nicht möglich ist...


Auf jeden Fall ist das Fliegen aber eine Bereicherung und abgesehen wohl von Perfect World, in dem es ja schon immer möglich war und ist, auch ein Novum für ein Bezahl-MMO.

Im PVP, was ich nur in der Arena anschauen konnte, weil mir das nötige Lvl fehlte, im Abyss also, wird das natürlich anders sein. Das ist ein ausgewiesenes PVP-Gebiet, wo auch Luftkämpfe möglich sind. Allerdings hab ich schon gehört, dass z. B. Elyos plötzlich in Asmodier-Gebieten aufgetaucht sind und open pvp stattgefunden hat. Dies ist durch zeitlich begrenzte Warpportale möglich, die meist immer am selben Ort erscheinen, nur eben in einem Zeitintervall sichtbar sind.

Dass Aion ein koreanisches Game ist sieht man ihm auf positive Weise an. Es besteht die Möglichkeit in den Hauptstädten sog. Return-Scrolls für Städte zu kaufen oder Revival-Steine für seine Gruppe, so dass man nicht, falls jmd. draufgeht, erst wieder aus der Stadt, wo man nämlich hinteleportiert wird, wenns einen erwischt, wieder den evtl. langen Weg in die Pampa zurücklaufen muss. Alles bekannt aus F2P-Games, die einen Itemshop haben. Nur dass man eben in Aion für solche Annehmlichkeiten mit ingame-Währung und nicht mit echtem Geld bezahlt, lässt man mal die monatlichen Gebühren, für die es es auch wieder verschiedene Abo-Pakete geben wird (1, 3, 6, Monate) geben wird.

Weiters gibts jede Menge Quests, man hat nicht das Gefühl, ein typisches asiatisches Grindgame zu spielen. Die Questanforderungen sind moderat in der Anzahl, so etwa wie bei WoW. Ahnungslos herumirren ist auch an sich so gut wie ausgeschlossen. Man kann sich nämlich das Questziel auch auf der Karte anzeigen lassen (M), die es auch in einer duchsichtigen Form gibt (N), die das weiterspielen ermöglicht, wenn man den Weg nicht weiß. 100 % zuverlässig ist die Ortsangabe zwar jedoch nicht immer unbedingt auf den Punkt genau. Manche Monster oder herumlaufende NPCs werden am Ausgangspunkt angezeigt, obwohl sie in dem Moment auch woanders sein könnten.

Aber dass sowas existiert, ist ja auch schonmal ganz nett. Man findet nämlich über die implementierte Hilfe, die einem Ortsangaben zu Personen und Mobs liefert, auch so ganz gut seinen Weg. Neu in der open beta war auch das implementierte Einsteiger-Hilfe-System (mit Fragezeichen am unteren Bildschirmrand, wie in WoW), dass einem per animiertem Kurzfilmchen und Sprachausgabe (!) die Bedienung näherbringt.

Wie in Guild Wars gibt es kleine Zwischensequenzen im Spiel verteilt. Mal, wenn die eigene Story erzählt wird, für bestimmte Quests und natürlich als Einleitung.

Das Handwerkssystem hat mir auch ganz gut gefallen, weil man nicht abhängig ist vom Sammeln der jeweiligen Zutaten/Gegenstände. Es besteht die Möglichkeit, sich immer wieder Aufträge geben zu lassen, wobei das jeweilige Handwerkszeug in Form eins Würfels gleich mitgeliefert wird. So kann man am Anfang seinen Skill schnell erhöhen, wenn man benötigte Gegenstände für Rezepte nicht hat. Beim Händler gibt es ebenfalls viele Rezepte zu kaufen. Natürlich findet man auch unterwegs (Mobdrop) immer wieder Bücher, Rezepte, besondere Ausrüstung etc.

Der Clou an der Sache: hat man die benötigte Kohle, kann man praktisch alle Berufe wie Schmied, Schneider, Handwerker, Alchemist, lernen, wenn man will. Macht aber eigentlich nicht viel Sinn. Man sollte sich schon auf eine oder zwei entweder für die Gilde oder einen selbst passenden (an der Klasse ausgerichteten) Karriere beschränken. Die meisten Magier (treiben sich im Alchemie-Labor rum, da sie sich nicht per Spruch heilen können) sind wohl deshalb recht selten in der Schmiede anzutreffen, wo man eher die Klassen mit den schweren Waffen und Rüstungen sieht, wie Gladiator, Templer und auch Kantor & Co. :D

Man ist aber nicht nur auf Tränke beschränkt, sollte man keine Heilfähigkeiten besitzen, also keinen Kantor (eine Art Buff-/Heil-Paladin) oder Priester spielen. Vom Start weg erhält jeder Charakter nämlich einen Skill und die dazu passenden Bandagen, welche nachgekauft werden können. Also kein Erste-Hilfe-Beruf mehr, der gelernt und erweitert werden muss...:)
Des weiteren gibt es auch noch Skills für Heilung und Mana-Wiederherstellung, die ebenfalls einen zusätzlichen Gegenstand benötigen, den man kaufen kann.

Im Charakterauswahlbildschirm, nachdem man sich für eine Fraktion entschieden hat, bekommt man die Wahl zwischen erstmal vier Grundklassen, wobei man später innerhalb einer Quest noch einmal zwischen zwei weiteren Klassen, die auf der erstgewählten aufbauen wählen darf. Aus einem "Grundpriester" wird dann z. B. entweder ein Kantor oder der klassische Heilpriester schlechthin.

Hier mal eine schöne Übesicht der möglich Klassen.

Gestört hat mich persönlich, dass man eigentlich nur eine Rasse spielen kann. Man hat zwar die Wahl zwischen zwei verschiedenen Fraktionen, spielt aber im Grunde genommen immer eine Art humanoiden Engel. In dieser Hinsicht ist die Charakteranpassung wirklich ein Segen, denn man kann sich jede erdenkliche Art der Anpassung einstellen, wenn man will. Andererseits gibt es auch viele vorgefertigte Char-Builds, falls man zur Anpassung keine Lust haben sollte. Es gibt z. B. die Möglichkeit seinen Char mit Hörnern, dick, dünn, groß, klein, eine Mischung daraus, mit entstelltem Grimassengesicht, spitzen, langen, kurzen Ohren, fast jeder Hautfarbe, Augenfarbe, Gesicht-/Körpertatoos/Piercings, etlichen Frisuren usw. usw. auszustatten. Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt, was einen vorherigen WoW-Spieler schon in Erstaunen versetzen kann...xD

Letztendlich kann die recht hochwertig wirkende Grafik ebenfalls begeistern, sofern man sich nicht am asiatischen Anime-Stil und der farblich nicht ganz realen Umgebung stört. Aber das ist ja eigentlich auch der Sinn der Sache; in eine fremde, neue und aufregende Welt eintauchen zu können und ein bisschen Held spielen zu können, dieses Mal auch mal Flügeln...^.^ *zwinker*

Offizielle Seite:
http://eu.aiononline.com/de/

Schnelle Serverübersichten findet ihr hier:
http://kindred.aion.tv/status/
http://aion.buffed.de/

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